BerlinerTingelTangel


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Termine




"HimmelHerrGottNochmal ?!"
Die 10 Gebote des Kabaretts

Die Jubiläums-Revue...


am Klavier: Klaus Schäfer




Tiefsinn im Parkett -

ein Kästner-Kabarett

Erich Kästner einmal anders


am Klavier: Benjamin Pontius/
Alexander Klein

...entführt Sie in eine Zeitreise durch mehr als 20 Jahre Kabarett mit dem BerlinerTingelTangel und lässt Sie hinter die Kulissen der großen Kleinkunst-Welt blicken. Gespickt mit persönlichen Anekdoten, frechen Chansons, pointierten Szenen, einem Hauch von persönlichem Charakter und witzig-spritzigen Liedern verkündet das BerlinerTingelTangel seine ganz persönlichen 10 Gebote des Kabaretts. Dabei entführen wir Sie immer wieder in die "Goldenen" Zwanziger und das geistige Leben jener Zeit, ermöglichen Ihnen aber auch einen kritischen Blick auf das heutige Zeitgeschehen.

Am Ende dieser Jubiläumsrevue haben Sie "zwei Hände voll" hilfreicher Erfahrungen, um selbst ein erfolgreiches Kabarett-Ensemble zu betreiben. Worauf warten Sie also noch?

Grußwort des stellvertr. Bezirksbürgermeisters und Bezirksstadtrat von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Herrn Klaus-Dieter Gröhler zum 20jährigen Bestehen des
BerlinerTingelTangel

Berlin war in den zwanziger Jahren der rechte Ort für Erich Kästner (1899, Dresden - 1974, München), und so lebte er seit 1927 in Berlin, das er als "interessanteste Großstadt der Welt" empfand.

Kästner ist ein geistreicher, wenn auch enttäuschter Aufklärer, der klar und verständlich spricht, ohne dabei einfache Lösungen anzubieten. Es konnte nicht ausbleiben, dass der Journalist auch vom Berliner Kabarett entdeckt wurde. Einige seiner Gedichte fanden gute Interpreten in den Kabaretts "Katakombe", "Küka und "Tingeltangel". Ursprünglich hatte er kaum an die Bühne gedacht, aber seine Gedichte waren wegen ihrer bis dahin ungewohnten Mischung aus Witz und Gefühl inzwischen so bekannt geworden, dass sie nach dem Lesen nun auch beim Rezitieren Zuspruch fanden. Er nannte seine eigenen Verse "Gebrauchslyrik". Sie beschäftigten sich - rational, sarkastisch, sentimental und schnoddrig - mit dem Alltagsleben der kleinen Leute. Er vermied jedes Pathos und vermeintlichen "dichterischen" Tiefsinn.




Das ist bei ihm so…
…Tucholsky geht ins Kabarett

Eine besondere Tucholsky-Revue

am Klavier: Alexander Klein




Wilde Bühne Berlin
- Die "Goldenen" Zwanziger -


Heiter-tragische Revue über Trude Hesterbergs Bühne

am Klavier: Alexander Klein

"Das", sagen die Leute oft, wenn sie einen Vers von mir lesen, "fällt Ihnen gewiss sehr leicht. Es klingt, als ob…" - "Ich es aus dem Ärmel geschüttelt hätte, wie?" sage ich dann. "Ja", sagen die Leute. Ich habe nie geglaubt, dass so viel Arbeit dahinter steckt, um zu erreichen, dass Leute abends zwei Stunden lachen, ohne dass sie und die Autoren sich hinterher zu schämen haben. Bei uns wollen sie sich scheckig lachen, und dass einer gar dabei ernst sein kann, das ahnen sie kaum. Wie wenige hören es zwischen den Zeilen schluchzen!
KURT TUCHOLSKY

Tucholskys Werk ist nahezu unerschöpflich, vieles kennt man bereits, vieles aber nicht. Und gerade dieses "nicht" stellt die Rosinen des Stücks dar. Wir zeigen Ihnen eine bunte Mischung aus Kabarett-Texten, Chansons, Gedichten und anderen Texten Kurt Tucholskys, die zeigt, wie vielseitig dieser große deutsche Dichter war, dem viel an seinem Land lag und der dennoch viel zu spät erhört wurde.


Berlin, im September 1921. Die gelernte Operettensoubrette Trude Hesterberg erfüllt sich ihren Kabarett-Traum: sie im Keller unter dem Theater des Westens an der Kantstraße ihre "Wilde Bühne", ein intimes Lokal mit 175 Plätzen.

Zunächst gibt es hier Lieder aus der Feder Leo Heller und seiner Berliner Unter- und Kaschemmenwelt zu hören. Kurze Zeit später arbeitet auch die prominente Schreiberzunft - Tucholsky, Klabund, Kästner und schließlich der Hausautor Walter Mehring - mit. Die Kompositionen stammen neben Hollaender und Spoliansky vorwiegend vom Hauskomponisten Werner Richard Heymann. Und auch an renommierten Interpreten ist kein Mangel: Margo Lion, Kurt Gerron, Wilhelm Bendow, Annemarie Hase, Kate Kühl, Joachim Ringelnatz. Durch die zielbewusste Regiearbeit Hesterbergs wird jede Individualität zur Entfaltung gebracht; Texte, Musiken, Kostüme und Darstellung verschmelzen zu einer Stileinheit, die es überflüssig macht, "Effekte aus anderen Kunstarten zu borgen" (Max Herrman-Neiße). Die rasch voranschreitende Inflation und ein Brand setzen dem Theater jedoch bereits im Oktober 1923 ein jähes Ende.

Das BerlinerTingelTangel zeigt eine abwechslungsreiche Collage dieser kurzen, aber intensiven und prägenden Zeit der frühen Kabarett-Geschichte.



Aufführungen 2016 / 2017



"Wilde Bühne Berlin - Die 'Goldenen' Zwanziger"
Samstag, 14. Januar 2017, 19.00 Uhr
Kulturstall im Schloss Britz

Alt-Britz 73, 12359 Berlin
Karten: 030 / 609 79 23-0
info@schlossbritz.de

Weitere Termine in Planung...

z. B. auch wieder in Hannover und Hamburg

Reservierungen auch möglich über:

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